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Über den Pfarrpatron St. Christophorus

Der Hl. Christophorus

 Unterschiedliche Legenden berichten von seinem Leben. Er ist der Schutzpatron der Reisenden, woran die Christophorus-Plakette in Autos erinnert. Sein Gedenktag ist in der Weltkirche der 25. Juli, in Deutschland der 24. Juli. Christophorus wird oft mit seinem Stab und dem Jesuskind auf den Schultern dargestellt. Laut Legende hat er das Christuskind und damit die ganze Last der Welt getragen. Obwohl seine Existenz nicht sicher bewiesen werden kann, ist er als beliebter Heiliger unter anderem der Schutzpatron der Reisenden.  Mit einer Kirchweihe im Jahr 454 beginnt die Verehrung! Das Leben des Christophorus basiert größtenteils auf Legenden. Als gesichert gilt die Weihe einer Kirche auf seinen Namen in Chalkedon, dem heutigen Stadtteil Kadiköy in Istanbul. Ausgehend vom 5. Jahrhundert bildeten sich zwei verschiedene Legendenstränge:  Der östlichen Legende zufolge ist Christophorus ein hundsköpfiges, menschenfressendes Ungeheuer namens Probus oder Reprobus gewesen. Durch die Taufe erlernte er die griechische Sprache und erhielt den Namen Christophorus. Er wurde zunächst Soldat und zog dann als Missionar durch Lykien, bis er als Märtyrer hingerichtet wurde. Im Westen bildeten sich die Legenden erst in Italien und ab dem siebten Jahrhundert in Spanien. Darin ist Christophorus ein menschlicher Riese, der auf der Suche nach dem mächtigsten Herrscher ist, dem er dienen kann. Nach dem König und dem Kaiser will Christophorus schließlich dem Teufel dienen. Dieser muss aber zugeben, dass Christus über ihm steht.

Christophorus trägt das Jesuskind über das Wasser!

Die bekannte Legende vom Christusträger kommt im 13. Jahrhundert auf. Nachdem Christophorus den Teufel verlässt, beschließt er, Jesus Christus zu dienen, indem er Menschen auf dem Rücken über einen gefährlichen Fluss trägt. Nachts hört Christophorus eine Kinderstimme rufen und sieht ein Kind, das er hinübertragen soll. Als er aber mit diesem Kind auf der Schulter ins Wasser steigt, wird die Last immer schwerer, das Wasser steigt an und Christophorus fürchtet zu ertrinken. Er glaubt, die ganze Welt ruhe auf seinen Schultern. „Mehr als die Welt hast du getragen“, sagt das Kind zu ihm, „der Herr, der die Welt erschaffen hat, war deine Bürde“. Das Kind drückt ihn unter das Wasser und tauft ihn so.

Am Ufer erkennt Christophorus Christus als seinen Herrn, der ihm aufträgt, ans andere Ufer zurückzukehren und seinen Stab in den Boden zu stecken. Zur Bestätigung seiner Taufe werde sein Stab grünen und blühen. Als Christophorus am Morgen erwacht, sieht er, dass aus seinem Stab tatsächlich ein Palmbaum mit Früchten gewachsen ist.

Christophorus auf Kirchtürmen und Krankenhäusern.

Auch in der Kunst wurde Christophorus in seiner Rolle als Christusträger dargestellt. Im Mittelalter galt: Wer am Morgen ein Christophorusbild betrachtet hatte, blieb vor einem plötzlichen Tod verschont. An vielen Kirchen wurde deshalb außen ein großes Fresko von Christophorus mit dem Jesuskind angebracht. Im Barock war Christophorus auf Pestsäulen gegenwärtig. Hospize, Pilgerhäuser, Bruderschaften und später Apotheken trugen und tragen seinen Namen.

Der heilige Christophorus ist der Patron der Reisenden. Darunter fallen natürlich auch die Autofahrer. Deshalb lassen Menschen ihr Auto in seinem Namen segnen oder haben eine Plakette in ihrem Fahrzeug.
Die Kundenzeitschrift der Sportwagenschmiede Porsche ist nach Christophorus benannt, ebenso heißen die Rettungshubschrauber des ADAC „Christoph“ und in Bayern wird die „Christophorus-Medaille" an Lebensretter verliehen.

Christophorus ist einer der 14 Nothelfer. Er ist unter anderem auch Patron

  •  des Straßenverkehrs,
  • der Furten und Bergstraßen,
  •  der Schiffer, Flößer, Fährleute, Brückenbauer, Seeleute,
  • der Soldaten, Pilger, Reisenden,
  •  der Autofahrer , Bergleute, Zimmerleute, Hutmacher , Färber , Buchbinder , Goldschmiede, Schatzgräber, Obsthändler, Gärtner, Athleten.

 Er wird zudem gegen Seuchen, Epilepsie, den unerwarteten Tod, körperliche Leiden und Unwetter angerufen.

(vgl.:  Homepage des Erzbistum Köln)